Erschließen Sie bessere Bewegung mit den richtigen Werkzeugen und Techniken
Mobilität
Mobilitätstraining ist mehr als nur Flexibilität: Es ist die Fähigkeit, Bewegungen über den gesamten Bewegungsumfang hinweg mit Kontrolle, Stabilität und Kraft auszuführen. Gute Mobilität führt zu besseren Lifts, flüssigeren Bewegungen und einem geringeren Verletzungsrisiko. In diesem Abschnitt finden Sie wichtige Definitionen, Konzepte und häufig gestellte Fragen rund um Mobilität, einschließlich der Unterschiede zur Flexibilität und wie man sie effektiv trainiert.
FAQ (6)
Ja. Regelmäßiges Mobilitätstraining fördert die Durchblutung, verbessert die Gewebequalität und reduziert Entzündungen, was allesamt die Regeneration beschleunigt.
Absolut. Eine gute Mobilität verbessert die Kniebeugentiefe, die Überkopf-Positionierung und die Bewegungseffizienz – allesamt entscheidende Faktoren für Kraft und Verletzungsprävention. Zudem ermöglicht sie es Athleten, über den vollen Bewegungsumfang zu trainieren und so ihre Ergebnisse sicher zu maximieren.
Mobility-Workouts nutzen oft Hilfsmittel wie Widerstandsbänder, Faszienrollen, Lacrosse-Bälle und Yogablöcke. Diese helfen bei der Gelenksdistraktion, dem Myofascial Release und der Positionierung, aber auch reine Bodyweight-Routinen können sehr effektiv sein.
Bei Flexibilität geht es um den passiven Bewegungsumfang – wie weit sich ein Muskel dehnen lässt. Bei Mobilität geht es um aktive Kontrolle – wie gut man ein Gelenk durch seinen vollen Bewegungsradius bewegen kann. Mobilität ist funktionaler, da sie direkt verbessert, wie man sich bewegt und unter Belastung oder Spannung performt.
Mobilitätsübungen können täglich durchgeführt werden, besonders wenn sie kurz und von geringer Intensität sind. Kontinuität ist der Schlüssel – schon 5–10 Minuten am Tag können zu spürbaren Verbesserungen führen. Wenn Sie aktiv sind, hilft das Einbauen von Mobilitätsübungen vor und nach dem Training dabei, die Flexibilität zu erhalten und das Verletzungsrisiko langfristig zu senken.
Zu den besten Mobilitätsübungen gehören Deep Squat Holds, Schulterkreisen, Hüftöffner wie der 90/90-Sitz sowie Übungen zur Beweglichkeit der Wirbelsäule wie Katze-Kuh oder Rotationen der Brustwirbelsäule. Diese Bewegungen zielen auf Bereiche ab, die durch Sitzen, Heben oder Inaktivität häufig verspannen. Sie sind einfach, effektiv und lassen sich leicht in jeden Trainingsplan integrieren.
Definitionen
Wenn ein Gelenk oder Muskel übermäßig beansprucht wird, um eingeschränkte Mobilität an anderer Stelle auszugleichen. Wenn beispielsweise Ihre Hüften fest sind, könnte Ihr unterer Rücken bei Squats kompensieren – was das Verletzungsrisiko erhöht. Mobility-Training korrigiert diese Dysbalancen, indem es die natürliche Bewegung wiederherstellt.
Flexibilität ist, wie weit sich ein Muskel dehnen kann. Mobilität ist, wie gut man die Bewegung in diesem Bereich kontrollieren kann. Jemand mag flexibel genug sein, um passiv seine Zehen zu berühren, aber es fehlt ihm an der Mobilität, um beim Kreuzheben die Hüftbeugung korrekt auszuführen.
Übungen, die Bewegung, Kontrolle und leichten Widerstand kombinieren, um die Beweglichkeit Ihrer Gelenke zu verbessern. Beispiele sind tiefe Ausfallschritte mit Rotation, Hip Opener oder Schulter-CARs (Controlled Articular Rotations). Diese werden häufig beim Aufwärmen oder in Movement-Prep-Routinen eingesetzt.
Die Fähigkeit eines Gelenks, seine Ausrichtung und Funktion unter Belastung oder Bewegung beizubehalten. Gute Mobilität hängt von stabilen Gelenken ab – insbesondere in Bereichen wie Schultern, Hüften und Knöcheln –, um Verletzungen vorzubeugen und kraftvolle Bewegungen zu unterstützen.
Mobilität ist die aktive Fähigkeit, ein Gelenk kontrolliert über seinen vollen Bewegungsumfang zu bewegen. Im Gegensatz zur Flexibilität (die passiv ist) umfasst Mobilität Koordination, Kraft und Stabilität. Sie ist essenziell für die korrekte Form bei Übungen wie Squats, Presses und Lunges.