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Trainingsfrequenz

Wie oft Krafttraining pro Woche?

Wie oft Krafttraining pro Woche sinnvoll ist, hängt vom Ziel ab. Für die Gesundheit gilt ein festes Minimum von zwei Tagen pro Woche. Für Muskelaufbau und Kraft zählt vor allem die Gesamtzahl der Sätze pro Muskelgruppe und Woche; die Zahl der Trainingstage bestimmt, wie sich dieses Volumen auf die Woche verteilt. Auch die Dauer einer Einheit ergibt sich aus Satzzahl und Satzpausen.

Zuletzt aktualisiert:

Kurz gesagt

Die WHO empfiehlt mindestens zwei Tage Krafttraining pro Woche für alle großen Muskelgruppen. Für Muskelaufbau und Kraft entscheidet vor allem die Zahl der Sätze pro Muskelgruppe und Woche. Das ACSM empfiehlt Anfängern zwei bis drei Einheiten pro Woche und Fortgeschrittenen drei bis fünf, mit mindestens vier Sätzen pro Muskelgruppe und Woche.

Minimum pro Woche
2×
Einheiten für Anfänger
2–3×
Sätze pro Muskel pro Woche
4–10+

Wie oft Krafttraining pro Woche ist mindestens nötig?

Für die Gesundheit sind zwei Tage Krafttraining pro Woche das Minimum. Die WHO-Leitlinien von 2020 empfehlen Erwachsenen, an zwei oder mehr Tagen pro Woche muskelkräftigende Aktivitäten mit mindestens moderater Intensität auszuführen, die alle großen Muskelgruppen beanspruchen. Das gilt zusätzlich zu 150 bis 300 Minuten moderater Ausdaueraktivität pro Woche. Die WHO stuft dies als starke Empfehlung auf Basis von Evidenz mittlerer Sicherheit ein [1].

Für Menschen ab 65 Jahren empfiehlt die WHO an drei oder mehr Tagen pro Woche abwechslungsreiche Aktivität, die Gleichgewichts- und Krafttraining kombiniert, um die Leistungsfähigkeit im Alltag zu verbessern und Stürzen vorzubeugen. Zugleich betont die WHO, dass etwas Bewegung besser ist als keine und mehr Bewegung zusätzlichen gesundheitlichen Nutzen bringt [1].

Diese Werte beschreiben eine Untergrenze für die Gesundheit. Für den Aufbau von Muskelmasse oder Kraft durch Krafttraining sind zusätzlich die Satzzahl und die Frequenz pro Muskelgruppe maßgeblich. Beide Größen hängen zusammen: Wer eine Muskelgruppe häufiger trainiert, kann dieselbe Zahl an Wochensätzen auf mehr Einheiten verteilen.

Wie oft pro Woche einen Muskel für Muskelaufbau trainieren?

Für Muskelaufbau ist ein Training jeder Muskelgruppe zweimal pro Woche ein praktikabler Standard, doch das Wochenvolumen wiegt schwerer als die Frequenz. Eine Metaanalyse von zehn Studien aus dem Jahr 2016 ergab, dass zweimal wöchentliches Training einer Muskelgruppe bei gleichem Volumen mehr Muskelwachstum brachte als einmal wöchentliches, mit einer Effektstärke (einem standardisierten Maß für die Größe des Effekts) von 0,49 gegenüber 0,30. Ob dreimal pro Woche besser ist als zweimal, ließ sich nicht klären [2].

Eine größere Metaanalyse von 2019 mit 25 Studien relativierte das. Bei gleicher Satzzahl pro Woche machte die Frequenz keinen signifikanten Unterschied, auch nicht bei trainierten Teilnehmern, bei direkten Messungen der Muskeldicke oder getrennt nach Ober- und Unterkörper. Ohne gleiches Volumen hatte eine höhere Frequenz einen Vorteil, weil dann mehr Sätze absolviert wurden. Der Unterschied zwischen einer und drei oder mehr Einheiten pro Muskelgruppe und Woche war gering [3].

Die Frequenz ist damit vor allem ein Mittel, um das Wochenvolumen zu verteilen. Bei hohem Wochenvolumen bedeutet eine höhere Frequenz weniger Sätze pro Muskelgruppe und Einheit. Die Autoren folgern, dass sich die Frequenz pro Muskelgruppe bei gegebenem Volumen nach persönlicher Vorliebe wählen lässt [3].

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Wie oft pro Woche trainieren für mehr Kraft?

Für Maximalkraft gilt dasselbe Prinzip wie für Muskelaufbau: Häufigeres Training hilft vor allem, weil es mehr Volumen ermöglicht. Eine Metaanalyse von 22 Studien aus dem Jahr 2018 fand, dass der Kraftzuwachs mit der Trainingshäufigkeit stieg, mit Effektstärken von 0,74, 0,82, 0,93 und 1,08 bei einer, zwei, drei und vier oder mehr Einheiten pro Woche [4].

In den Studien mit gleichem Volumen war dieser Effekt nicht signifikant. Eine höhere Frequenz brachte mehr Zuwachs bei Mehrgelenksübungen wie Kniebeuge und Bankdrücken und im Oberkörper, nicht aber bei eingelenkigen Übungen oder im Unterkörper. Bei jungen Erwachsenen war der Effekt der Frequenz signifikant, bei Erwachsenen mittleren und höheren Alters nicht. Die meisten Studien untersuchten untrainierte Personen, sodass die Datenlage für erfahrene Trainierende dünner ist [4].

Für eine bestimmte Übung folgt daraus, dass zwei bis drei Einheiten pro Woche mehr Volumen für diese Bewegung ermöglichen, ohne jede Einheit zu verlängern. Das Gewicht für schwere Sätze wird häufig als Prozentsatz des Maximums für eine Wiederholung angegeben; ein 1RM-Rechner schätzt dieses Maximum anhand eines Satzes mit mehreren Wiederholungen.

Wie viele Sätze pro Muskelgruppe pro Woche?

Als Untergrenze gelten vier Sätze pro Muskelgruppe und Woche; mehr Sätze bringen im Mittel mehr Muskelwachstum. Ein Review zu zeiteffizientem Training empfiehlt mindestens vier Wochensätze pro Muskelgruppe mit einem Gewicht für 6 bis 15 Wiederholungen oder 15 bis 40 Wiederholungen, wenn bis zum Muskelversagen trainiert wird. Laut demselben Review ist das Wochenvolumen wichtiger als die Trainingsfrequenz [5].

Die Dosis-Wirkungs-Beziehung stammt aus einer Metaanalyse von 15 Studien aus dem Jahr 2017. Jeder zusätzliche Wochensatz ging mit einem im Mittel um 0,37 Prozent größeren Zuwachs an Muskelmasse einher. Innerhalb der Studien wuchsen die Gruppen mit dem höheren Volumen im Mittel um 3,9 Prozent mehr als die Gruppen mit dem niedrigeren. In der Einteilung unter 5, 5 bis 9 und 10 oder mehr Sätze pro Muskel und Woche zeigte sich ein Trend zugunsten höherer Satzzahlen [6].

Auch das ACSM, die US-amerikanische Fachgesellschaft für Sportmedizin, empfiehlt für maximalen Muskelaufbau Programme mit mehreren Sätzen und höherem Volumen [7]. Daraus ergibt sich ein praktischer Bereich von vier bis zehn oder mehr Sätzen pro Muskelgruppe und Woche. Die Satzzahl pro Übung folgt aus diesem Wochenziel: Zehn Sätze pro Woche, verteilt auf drei Einheiten, ergeben etwa drei Sätze pro Muskelgruppe und Einheit.

Welcher Trainingsplan passt zu 2, 3, 4 oder 5 bis 6 Trainingstagen?

Die Zahl der Trainingstage bestimmt, welche Aufteilung sinnvoll ist. Bei zwei oder drei Tagen pro Woche bietet sich ein Ganzkörpertraining an, weil jede Muskelgruppe dann zwei- oder dreimal pro Woche trainiert wird. Bei vier Tagen ist ein Oberkörper-Unterkörper-Split üblich, bei fünf oder sechs Tagen eine Aufteilung in Drücken, Ziehen und Beine (Push/Pull/Legs).

Weil die Frequenz bei gleichem Volumen für den Muskelaufbau kaum eine Rolle spielt, ist meist der Plan die beste Wahl, der in die eigene Woche passt [3]. Die Tabelle zeigt für jeden Plan ein Beispiel für Wochenvolumen und Dauer pro Einheit. Konkrete Übungen und Satzschemata stehen bei den besten Krafttraining-Workouts.

Ausgearbeitete Trainingspläne nach Leistungsstand folgen derselben Logik: zuerst die Zahl der verfügbaren Tage, dann die Verteilung der Muskelgruppen und schließlich die Satzzahl pro Muskelgruppe.

Beispiel für Frequenz, Wochenvolumen und Trainingsdauer je Trainingsplan
Trainingstage Aufteilung Frequenz pro Muskelgruppe Sätze pro Muskelgruppe und Woche Sätze pro Einheit Dauer pro Einheit (ca.)
2 Tage Ganzkörper 2× 4–8 12–16 20–50 Min.
3 Tage Ganzkörper 3× 6–12 12–16 20–50 Min.
4 Tage Oberkörper / Unterkörper 2× 8–12 16–20 25–60 Min.
5–6 Tage Drücken / Ziehen / Beine 1–2× 10–16 16–20 25–60 Min.
Dauer = Satzzahl × ca. 1,5–3 Minuten (ein Satz mit 8–12 Wiederholungen plus 1–2 Minuten Pause), ohne Aufwärmen. Schwere Sätze mit 3–5 Minuten Pause verlängern die Einheit.

Wie lange sollte ein Krafttraining dauern?

Eine Krafttrainingseinheit dauert meist 20 bis 60 Minuten ohne Aufwärmen; die Dauer ergibt sich aus Satzzahl und Satzpausen. Eine offizielle Vorgabe in Minuten Krafttraining pro Tag gibt es nicht: Die WHO formuliert ihre Empfehlung in Tagen pro Woche [1].

Das ACSM empfiehlt für Muskelaufbau 1 bis 2 Minuten Pause zwischen den Sätzen und ein Tempo von 1 bis 2 Sekunden sowohl für das Heben als auch für das Absenken [7]. Ein Satz mit 8 bis 12 Wiederholungen dauert bei diesem Tempo etwa 15 bis 50 Sekunden. Inklusive Pause kostet jeder Satz damit rund 1,5 bis 3 Minuten, sodass 12 bis 20 Sätze etwa 20 bis 60 Minuten ergeben. Für schwere Sätze mit 1 bis 6 Wiederholungen empfiehlt das ACSM 3 bis 5 Minuten Pause, was die Einheit deutlich verlängert [7].

Bei wenig Zeit sind Supersätze (zwei Übungen direkt nacheinander), Drop-Sets und Rest-Pause eine Alternative. Laut einem Review zu zeiteffizientem Training halbieren diese Techniken die Trainingszeit bei gleichem Volumen ungefähr, eignen sich aber vermutlich eher für Muskelaufbau als für Maximalkraft. Derselbe Review empfiehlt, das Aufwärmen auf übungsspezifische Aufwärmsätze zu beschränken [5].

Wie oft Krafttraining pro Woche als Frau?

Für Frauen gelten dieselben Empfehlungen wie für Männer: mindestens zwei Tage pro Woche für die Gesundheit und je nach Trainingserfahrung zwei bis fünf Einheiten pro Woche für Muskelaufbau und Kraft [7]. Die WHO-Leitlinie für Erwachsene unterscheidet dabei nicht zwischen Männern und Frauen [1].

Eine Metaanalyse von 2020 verglich Männer und Frauen, die dasselbe Trainingsprogramm absolvierten. Beim Muskelwachstum (10 Studien) und bei der Kraft im Unterkörper (23 Studien) gab es keinen signifikanten Unterschied. Bei der relativen Kraft im Oberkörper war der Effekt bei Frauen größer; die Autoren halten es für möglich, dass untrainierte Frauen im Oberkörper relativ mehr Kraft gewinnen können als Männer [8].

In der Metaanalyse zu Frequenz und Kraft war der Effekt häufigeren Trainings bei Frauen signifikant, bei Männern nicht [4]. Es handelt sich um eine Subgruppenanalyse; ein eigener Trainingsplan für Frauen lässt sich daraus nicht ableiten. Bei einer Erkrankung oder in der Schwangerschaft ist eine Rücksprache mit Arzt oder Physiotherapeut angebracht; die WHO hat eigene Empfehlungen für Schwangere und Frauen nach der Geburt [1].

Wie oft trainieren Anfänger und Fortgeschrittene?

Das ACSM empfiehlt Anfängern zwei bis drei Einheiten pro Woche, Fortgeschrittenen mit etwa sechs Monaten regelmäßiger Trainingserfahrung drei bis vier und erfahrenen Trainierenden mit mehreren Jahren Erfahrung vier bis fünf Einheiten pro Woche. Für Anfänger empfiehlt das ACSM ein Gewicht, mit dem 8 bis 12 Wiederholungen möglich sind [7].

Für Fortgeschrittene und Erfahrene empfiehlt das ACSM einen breiteren Bereich von 1 bis 12 Wiederholungen im Rahmen einer Periodisierung (Wechsel über Trainingsphasen), mit späterem Schwerpunkt auf schweren Sätzen mit 1 bis 6 Wiederholungen. Das Gewicht steigt um 2 bis 10 Prozent, sobald mit dem aktuellen Gewicht ein bis zwei Wiederholungen mehr als geplant gelingen [7].

Die höhere Frequenz bei Erfahrenen dient vor allem dazu, mehr Sätze zu verteilen; bei gleichem Volumen bringt häufigeres Training keinen nachweisbaren Zusatznutzen für den Muskelaufbau [3]. Den Aufbau eines ersten Plans und die Grundlagen der Technik beschreibt der Leitfaden zum Einstieg ins Krafttraining.

Wie viele Ruhetage braucht man beim Krafttraining?

Wie viel Pause zwischen zwei Einheiten für dieselbe Muskelgruppe nötig ist, hängt vor allem davon ab, wie nah die Sätze am Muskelversagen liegen. In einer Studie mit zehn trainierten Männern verzögerte Training bis zum Muskelversagen die Erholung der neuromuskulären Leistungsfähigkeit sowie der Stoffwechsel- und Hormonwerte um bis zu 24 bis 48 Stunden. Protokolle mit der Hälfte der möglichen Wiederholungen pro Satz erholten sich zwischen 24 und 48 Stunden nach dem Training signifikant schneller, auch bei gleicher Gesamtzahl an Wiederholungen [9].

Bei einem Ganzkörperplan an zwei oder drei Tagen pro Woche liegen Ruhetage zwischen den Einheiten. Bei vier bis sechs Trainingstagen wechseln die Muskelgruppen von Tag zu Tag, sodass dieselbe Muskelgruppe trotzdem Erholungszeit bekommt. Krafttraining an aufeinanderfolgenden Tagen ist daher möglich, solange nicht ständig dieselben Muskelgruppen schwer belastet werden.

Die Abwägung zwischen Muskelversagen, Volumen und Erholung behandelt der Beitrag zum Training bis zum Muskelversagen. Die genannten Erholungszeiten stammen aus einer kleinen Studie mit trainierten Männern; die tatsächliche Dauer unterscheidet sich je nach Person, Übung und Volumen.

Gut zu wissen

Häufige Fragen zur Trainingshäufigkeit im Krafttraining

Reicht zweimal Krafttraining pro Woche?

Für die Gesundheit reichen zwei Tage pro Woche: Das ist das Minimum, das die WHO empfiehlt. Für Muskelaufbau reicht es, wenn das Wochenvolumen stimmt. Zwei Ganzkörpereinheiten ergeben schnell vier bis acht Sätze pro Muskelgruppe und Woche und liegen damit über der Untergrenze von vier Sätzen.

Bringt einmal Krafttraining pro Woche etwas?

Ja, auch eine Einheit pro Woche steigert Kraft und Muskelmasse, liegt aber unter der Gesundheitsempfehlung von zwei Tagen pro Woche. Bei gleicher Satzzahl spielt die Frequenz für den Muskelaufbau kaum eine Rolle. Der Nachteil: Eine einzige Einheit muss dann das gesamte Wochenvolumen tragen und wird entsprechend lang.

Kann man jeden Tag Krafttraining machen?

Tägliches Krafttraining ist möglich, wenn die Muskelgruppen von Tag zu Tag wechseln, etwa bei einer Aufteilung in Drücken, Ziehen und Beine. Dieselbe Muskelgruppe täglich schwer und bis zum Muskelversagen zu trainieren, ist ungünstiger, weil die Erholung nach Sätzen bis zum Versagen 24 bis 48 Stunden dauern kann.

Wie viele Stunden Krafttraining pro Woche sind sinnvoll?

Eine Vorgabe in Stunden gibt es nicht. Mit zwei bis drei Einheiten von etwa 20 bis 60 Minuten, je nach Satzzahl und Pausen, ergeben sich grob 40 Minuten bis 3 Stunden Krafttraining pro Woche. Für die Gesundheitsempfehlung zählt die Zahl der Tage, nicht die Zahl der Minuten.

Wann kann man denselben Muskel wieder trainieren?

Nach Sätzen, die einige Wiederholungen vor dem Muskelversagen enden, verläuft die Erholung schneller als nach Sätzen bis zum Versagen. Eine Studie zeigte, dass Training bis zum Versagen die Erholung um bis zu 24 bis 48 Stunden verzögern kann. Ein Plan, der jede Muskelgruppe zwei- bis dreimal pro Woche trainiert, lässt dafür in der Regel genug Zeit.

Wie viele Sätze pro Übung sind sinnvoll?

Die Satzzahl pro Übung ergibt sich aus dem Wochenziel pro Muskelgruppe. Zehn Sätze pro Woche, verteilt auf drei Einheiten, entsprechen etwa drei Sätzen pro Einheit. Für maximalen Muskelaufbau empfiehlt das ACSM Programme mit mehreren Sätzen statt nur einem Satz pro Übung.

Wie oft Krafttraining im Alter?

Für ältere Menschen gilt dasselbe Minimum von zwei Tagen muskelkräftigender Aktivität pro Woche. Zusätzlich empfiehlt die WHO Menschen ab 65 Jahren an drei oder mehr Tagen pro Woche abwechslungsreiche Aktivität, die Gleichgewicht und Kraft kombiniert. Ziel ist, die Leistungsfähigkeit im Alltag zu erhalten und Stürzen vorzubeugen.

Wie kombiniert man Krafttraining und Ausdauertraining in einer Woche?

Die WHO empfiehlt Erwachsenen 150 bis 300 Minuten moderate Ausdaueraktivität pro Woche plus mindestens zwei Tage muskelkräftigende Aktivität. Beides lässt sich am selben Tag oder an getrennten Tagen absolvieren. Laut WHO ist etwas Bewegung besser als keine, und mehr Bewegung bringt zusätzlichen gesundheitlichen Nutzen.

Quellen

  1. Bull FC, Al-Ansari SS, Biddle S, et al. World Health Organization 2020 guidelines on physical activity and sedentary behaviour. Br J Sports Med. 2020;54(24):1451-1462.
  2. Schoenfeld BJ, Ogborn D, Krieger JW. Effects of Resistance Training Frequency on Measures of Muscle Hypertrophy: A Systematic Review and Meta-Analysis. Sports Med. 2016;46(11):1689-1697.
  3. Schoenfeld BJ, Grgic J, Krieger J. How many times per week should a muscle be trained to maximize muscle hypertrophy? A systematic review and meta-analysis of studies examining the effects of resistance training frequency. J Sports Sci. 2019;37(11):1286-1295.
  4. Grgic J, Schoenfeld BJ, Davies TB, et al. Effect of Resistance Training Frequency on Gains in Muscular Strength: A Systematic Review and Meta-Analysis. Sports Med. 2018;48(5):1207-1220.
  5. Iversen VM, Norum M, Schoenfeld BJ, et al. No Time to Lift? Designing Time-Efficient Training Programs for Strength and Hypertrophy: A Narrative Review. Sports Med. 2021;51(10):2079-2095.
  6. Schoenfeld BJ, Ogborn D, Krieger JW. Dose-response relationship between weekly resistance training volume and increases in muscle mass: A systematic review and meta-analysis. J Sports Sci. 2017;35(11):1073-1082.
  7. American College of Sports Medicine. American College of Sports Medicine position stand. Progression models in resistance training for healthy adults. Med Sci Sports Exerc. 2009;41(3):687-708.
  8. Roberts BM, Nuckols G, Krieger JW. Sex Differences in Resistance Training: A Systematic Review and Meta-Analysis. J Strength Cond Res. 2020;34(5):1448-1460.
  9. Morán-Navarro R, Pérez CE, Mora-Rodríguez R, et al. Time course of recovery following resistance training leading or not to failure. Eur J Appl Physiol. 2017;117(12):2387-2399.

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