Skip to main content

30-Tage-Challenge

30 Tage Liegestütze Challenge: Plan, Starttest und Steigerung

Die 30 Tage Liegestütze Challenge auf dieser Seite beginnt mit einem Test: der Anzahl sauberer Liegestütze, die in einem Satz gelingen. Jeder Trainingstag danach ist ein Prozentsatz dieser Zahl, sodass derselbe Plan für jemanden mit 8 und für jemanden mit 40 Liegestützen funktioniert. Der Plan umfasst 18 Trainingstage, 12 Ruhetage und Tests an Tag 1, 15 und 30.

Zuletzt aktualisiert:

Kurz gesagt

Eine 30 Tage Liegestütze Challenge funktioniert am besten, wenn das Tagesziel auf einem Starttest beruht statt auf einer festen Zahl. Mache einen Satz mit so vielen sauberen Liegestützen wie möglich und trainiere danach an vier Tagen pro Woche Sätze mit 40 bis 65 % dieses Maximums, mit einem Retest an Tag 15 und Tag 30.

Trainingstage
18
Ruhetage
12
deines Maximums pro Satz
40–65 %

Was ist eine 30 Tage Liegestütze Challenge?

Eine 30 Tage Liegestütze Challenge ist ein Trainingsplan, in dem die Zahl der Liegestütze über einen Monat schrittweise steigt. Viele Versionen geben allen dieselben festen Zahlen vor. Für die einen ist das zu leicht, für die anderen zu schwer.

Der Plan auf dieser Seite passt sich dem Leistungsstand an. Ein Starttest legt das Maximum fest, und jede Einheit besteht aus einer Zahl von Sätzen mit einem Prozentsatz dieses Maximums. Das folgt dem Prinzip der progressiven Belastungssteigerung (Progressive Overload): Die Trainingsanforderung steigt mit der Zeit, was das American College of Sports Medicine (ACSM) als notwendig für weitere Anpassungen beschreibt [1]. Da das Körpergewicht feststeht, kommt die Steigerung über mehr Wiederholungen, mehr Sätze und später schwerere Varianten.

Der Plan trainiert ein Bewegungsmuster: horizontales Drücken mit Brust, vorderer Schulter und Trizeps. Er ist ein gezielter Block innerhalb von Krafttraining, kein Ersatz für ein vollständiges Programm.

Für wen eignet sich die Liegestütze-Challenge?

Die Challenge eignet sich für gesunde Erwachsene, die mindestens einige Liegestütze mit sauberer Technik schaffen oder mit einer leichteren Variante beginnen. Bei Beschwerden an Schulter, Ellbogen oder Handgelenk ist sie weniger geeignet. Wer eine Erkrankung oder eine frische Verletzung hat oder schwanger ist, lässt sich vorher ärztlich oder physiotherapeutisch beraten.

Der Plan hat vier Trainingstage pro Woche. Das ACSM empfiehlt 2 bis 3 Trainingstage pro Woche für Einsteiger und 3 bis 4 für Fortgeschrittene [1]. Wer keine Trainingserfahrung hat, kann nach jedem Paar von Trainingstagen einen zusätzlichen Ruhetag einlegen; die 18 Einheiten dauern dann etwa sechs Wochen.

Was ist dein Fitnessziel?

Wähle eines aus und die App baut dein Programm darum herum, um deine Ausrüstung und um die Tage, an denen du trainieren kannst.

Gratis Download · 14 Tage Pro

Wie funktioniert der Starttest?

Der Starttest ist ein Satz mit so vielen Liegestützen wie möglich in sauberer Technik, nach einem kurzen Aufwärmen. Der Satz endet bei der ersten Wiederholung, die den Standard nicht erfüllt: Brust bis etwa eine Faust hoch über dem Boden, Arme oben vollständig gestreckt und der Körper in einer Linie von Kopf bis Ferse.

Das Ergebnis ist das Maximum für die Tage 2 bis 14; der Retest an Tag 15 ersetzt es für die Tage 16 bis 29. Prozentwerte werden abgerundet. Bei weniger als 8 sauberen Liegestützen werden Test und gesamter Plan mit einer leichteren Variante absolviert, weil die Sätze sonst nur zwei oder drei Wiederholungen lang wären.

Wiederholungen pro Satz nach Testergebnis (abgerundet)
Maximum im Test 40 % 50 % 60 % 65 %
8 3 4 4 5
12 4 6 7 7
16 6 8 9 10
20 8 10 12 13
30 12 15 18 19
40 16 20 24 26
Beispiel: Bei einem Maximum von 20 bedeutet „4 × 50 %“ vier Sätze mit je 10 Liegestützen.

30 Tage Liegestütze Challenge: der Plan

Der Plan zeigt alle 30 Tage. Jeder Trainingstag nennt die Zahl der Sätze und den Prozentsatz des letzten Tests; an Ruhetagen gibt es keine Liegestütze. Die Pause zwischen den Sätzen beträgt 1 bis 2 Minuten, das Intervall, das das ACSM für Training mit dem Ziel Muskelaufbau empfiehlt [1].

Das Volumen steigt vom 1,6-Fachen des Maximums pro Einheit in der ersten Woche auf das 3-Fache an Tag 26. Der Retest an Tag 15 passt die Ziele an das neue Niveau an, sodass die Belastung im Verhältnis zur aktuellen Leistungsfähigkeit bleibt. Die letzten Sätze einer Einheit dürfen nah an das Muskelversagen heranreichen. Eine Wiederholung, die den Standard nicht mehr erfüllt, beendet den Satz.

30 Tage Liegestütze Challenge: Sätze × Prozentsatz des Maximums aus dem letzten Test
Tag Ziel Hinweis
1 Test: 1 Satz, maximale Wiederholungen Saubere Technik; diese Zahl ist dein Maximum
2 4 × 40 % 1–2 min Pause zwischen den Sätzen
3 Ruhetag Keine Liegestütze
4 4 × 45 % Gleiche Satzpause
5 5 × 40 % Ein Satz mehr
6 Ruhetag Keine Liegestütze
7 Ruhetag Keine Liegestütze
8 4 × 50 % Mehr Wiederholungen pro Satz
9 5 × 45 % Fünf Sätze
10 Ruhetag Keine Liegestütze
11 4 × 55 % Letzter Satz darf schwer sein
12 5 × 50 % Höchstes Volumen in Woche 2
13 Ruhetag Keine Liegestütze
14 Ruhetag Zwei Ruhetage vor dem Retest
15 Retest: 1 Satz, maximale Wiederholungen Neues Maximum für Tag 16–29
16 4 × 45 % Auf Basis des neuen Maximums
17 Ruhetag Keine Liegestütze
18 4 × 50 % 1–2 min Pause zwischen den Sätzen
19 5 × 50 % Fünf Sätze
20 Ruhetag Keine Liegestütze
21 Ruhetag Keine Liegestütze
22 4 × 60 % Mehr Wiederholungen pro Satz
23 5 × 55 % Fünf Sätze
24 Ruhetag Keine Liegestütze
25 4 × 65 % Schwerste Sätze des Plans
26 5 × 60 % Höchstes Volumen des Plans
27 Ruhetag Keine Liegestütze
28 3 × 50 % Leichte Einheit
29 Ruhetag Ruhe vor dem Abschlusstest
30 Abschlusstest: 1 Satz, maximale Wiederholungen Vergleich mit Tag 1
Die Steigerung ist eine Designentscheidung auf Basis des Prinzips der progressiven Belastungssteigerung (ACSM, 2009); der Plan wurde nicht als Protokoll in einer Studie getestet. Die Prozentwerte beziehen sich auf den Test an Tag 1 (Tag 2–14) oder den Retest an Tag 15 (Tag 16–29).

Wie geht ein Liegestütz mit sauberer Technik?

Ein korrekter Liegestütz beginnt im hohen Stütz: Hände etwas breiter als schulterbreit direkt unter den Schultern, Beine gestreckt und der Körper in einer Linie von Kopf bis Ferse. Der Rumpf bleibt angespannt, damit die Hüfte weder durchhängt noch nach oben geht.

Beim Absenken zeigen die Ellbogen schräg nach hinten statt gerade zur Seite. Die Brust sinkt bis etwa eine Faust hoch über den Boden, dann drücken die Arme den Körper zurück nach oben, bis die Ellbogen gestreckt sind. Der Kopf bleibt in Verlängerung der Wirbelsäule.

Häufige Fehler sind eine durchhängende Hüfte, halbe Wiederholungen und ein Kopf, der vor der Brust den Boden erreicht. Trainingswiederholungen müssen denselben Standard erfüllen wie der Test, damit Tag 1 und Tag 30 vergleichbar sind.

Leichtere und schwerere Liegestütz-Varianten

In einer Kraftmessplatten-Studie mit 23 Freizeitsportlern erzeugten Liegestütze mit erhöhten Händen und Liegestütze auf den Knien geringere Bodenreaktionskräfte als ein normaler Liegestütz [2]. Leichtere Optionen sind daher Liegestütze mit den Händen auf einer Bank oder einem Tisch, Knieliegestütze und der Diamond-Liegestütz auf den Knien, der die Kniehaltung mit einer engen Handposition kombiniert.

Beim Decline-Liegestütz stehen die Füße auf einer Box oder Bank. In derselben Studie erzeugten Liegestütze mit erhöhten Füßen höhere Kräfte als alle anderen getesteten Varianten [2].

Beim Diamond-Liegestütz liegen die Hände eng beieinander unter der Brust. In einer Studie mit 40 Erwachsenen erzeugte eine enge Handposition mehr elektrische Muskelaktivität (EMG) im großen Brustmuskel und im Trizeps als eine weite Handposition [3].

Der Pike-Liegestütz wird mit hoch angehobener Hüfte ausgeführt, sodass der Körper ein umgekehrtes V bildet. Die Druckrichtung rückt dadurch näher an die Überkopfrichtung, was die Übung stärker auf die Schultern verlagert. Beim Wechsel zu einer anderen Variante legt ein neuer Starttest das Maximum für diese Variante fest.

Welche Ergebnisse sind nach 30 Tagen realistisch?

Nach 30 Tagen sind mehr Wiederholungen und ein messbarer Kraftzuwachs realistisch; messbarer Muskelaufbau ist weniger wahrscheinlich. In einer Studie mit 23 mäßig trainierten Männern steigerten vier Wochen progressives Liegestütztraining, dreimal pro Woche, das Einwiederholungsmaximum (1RM) beim Bankdrücken, ebenso wie Bankdrücktraining. Die Muskeldicke veränderte sich in keiner der beiden Gruppen signifikant [4].

In längeren Studien wurde durchaus Muskelaufbau gemessen. Bei 18 jungen Männern nahmen großer Brustmuskel und Trizeps nach acht Wochen Liegestützen, zweimal pro Woche und angepasst (zum Beispiel auf den Knien) an eine Last von 40 % des Bankdrück-1RM, ebenso stark an Dicke zu wie nach Bankdrücken mit 40 % des 1RM; das 1RM beim Bankdrücken stieg von 61,1 auf 64,2 kg [5]. Bei 30 erfahrenen Studierenden brachten fünf Wochen Liegestütze mit elastischem Band bei einer Last von 6 Wiederholungen maximal (6RM) einen ähnlichen Kraftzuwachs wie Bankdrücken mit 6RM [6].

Eine 30-Tage-Challenge ist kürzer als die meisten dieser Studien. Der Fortschritt im Abschlusstest spiegelt daher vor allem Kraft und Wiederholungsfähigkeit wider.

Sind 100 Liegestütze am Tag sinnvoll?

Jeden Tag 100 Liegestütze ist eine verbreitete Version der Challenge, wurde aber in keiner Studie als Protokoll getestet. Sie hat zwei Schwächen: Es gibt keine Ruhetage, und das Ziel bleibt gleich, sobald es erreicht ist. Das ACSM empfiehlt je nach Trainingserfahrung 2 bis 5 Trainingstage pro Woche [1].

Wer 30 Liegestütze am Stück schafft, macht bei 100 Wiederholungen, verteilt auf viele kurze Sätze, vor allem Sätze weit vor dem Muskelversagen. In einer Studie mit Beinstrecken bei 30 % des 1RM führten Sätze mit geringer Last, die deutlich vor dem Versagen endeten, zu keinem signifikanten Wachstum des Quadrizeps (2,8 %), dieselbe Last bis zum Versagen dagegen schon (7,8 %) [7].

Wie nah ein Satz am Versagen enden sollte, erklärt die Seite Training bis zum Muskelversagen. Eine feste tägliche Zahl kann als Gewohnheit funktionieren; für mehr Kraft oder Muskelmasse passen steigende Anforderungen mit Ruhetagen besser zur Studienlage.

Hängt die Zahl der Liegestütze mit der Gesundheit zusammen?

In einer Kohortenstudie ging eine höhere Liegestützleistung mit weniger Herz-Kreislauf-Ereignissen einher. Unter 1.104 männlichen Feuerwehrleuten, die 10 Jahre beobachtet wurden, hatten Männer mit mehr als 40 Liegestützen ein Inzidenzratenverhältnis von 0,04 im Vergleich zu Männern mit weniger als 10 [8]. Das entspricht etwa 96 % weniger Ereignissen, bei insgesamt 37 Ereignissen.

Die Studie zeigt einen Zusammenhang, keine Ursache-Wirkungs-Beziehung, und umfasste nur aktive Männer aus einem Beruf. Die Autoren beschreiben die Liegestützleistung als mögliches einfaches Maß für den funktionellen Zustand [8]; dass Liegestütztraining das Risiko senkt, zeigt die Studie nicht.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt an zwei oder mehr Tagen pro Woche muskelkräftigende Aktivitäten mit mindestens moderater Intensität für alle großen Muskelgruppen [9]. Liegestütze decken Brust, Schultern und Trizeps ab; Beine, Rücken und Rumpf brauchen andere Übungen.

Was kommt nach Tag 30?

Der Abschlusstest an Tag 30 legt das neue Maximum fest. Liegt es deutlich über dem Wert von Tag 1, lässt sich der Plan mit der neuen Zahl wiederholen. Sobald Sätze regelmäßig mehr als 15 Wiederholungen umfassen, verschiebt sich das Training zu dem, was das ACSM als lokale Kraftausdauer bezeichnet; für Muskelaufbau betont das ACSM Lasten, mit denen 6 bis 12 Wiederholungen möglich sind [1]. Eine schwerere Variante bringt die Wiederholungszahl zurück in diesen Bereich.

Ein logischer nächster Schritt ist ein Trainingsplan, der alle großen Muskelgruppen mindestens zweimal pro Woche trainiert, mit Liegestützen oder Bankdrücken als Druckübung.

Gut zu wissen

Häufige Fragen zur Liegestütze-Challenge

Kann man jeden Tag Liegestütze machen?

Liegestütze sind täglich möglich, aber tägliches Training ohne Ruhetage entspricht nicht den gängigen Empfehlungen. Das ACSM rät Einsteigern zu 2 bis 3 Trainingstagen pro Woche, Fortgeschrittenen zu 3 bis 4 und sehr erfahrenen Trainierenden zu 4 bis 5. Der Plan auf dieser Seite hat in den meisten Wochen vier Trainingstage und drei Ruhetage.

Was tun, wenn noch kein einziger Liegestütz gelingt?

Der Einstieg sind Liegestütze mit den Händen auf einem Tisch, einer Arbeitsplatte oder an der Wand. Erhöhte Hände verringern die Kraft, die die Arme aufbringen müssen. Der Starttest erfolgt mit dieser Variante, danach gilt der Plan; sind mehr als 15 Wiederholungen möglich, folgt eine niedrigere Auflage oder der Knieliegestütz.

Baut man mit Liegestützen Muskeln auf?

Ja, wenn die Sätze anstrengend genug sind. In einer achtwöchigen Studie nahmen Brustmuskel und Trizeps durch Liegestütze mit einer Last von 40 % des Bankdrück-Maximums ebenso stark an Dicke zu wie durch Bankdrücken mit derselben Last. In einer vierwöchigen Studie stieg die Kraft, die Muskeldicke veränderte sich jedoch nicht messbar.

Welche Muskeln trainieren Liegestütze?

Liegestütze trainieren vor allem den großen Brustmuskel, den vorderen Teil des Deltamuskels und den Trizeps. Die Rumpfmuskulatur arbeitet mit und hält den Körper in einer geraden Linie. Eine enge Handposition erzeugt laut EMG-Messungen mehr Aktivität in Brustmuskel und Trizeps als eine weite Handposition.

Wie lange sollte die Pause zwischen den Sätzen sein?

Ein bis zwei Minuten zwischen den Sätzen passen zu dieser Challenge. Das ist die Pausenlänge, die das ACSM für Training mit dem Ziel Muskelaufbau nennt. An Testtagen zählen vor allem gründliches Aufwärmen und ein ausgeruhter Start, weil der Test aus einem einzigen maximalen Satz besteht.

Ist die Liegestütze-Challenge für Frauen geeignet?

Ja. Der Plan beruht auf dem eigenen Starttest und funktioniert daher unabhängig von Geschlecht und Ausgangsniveau. In einer Kraftmessplatten-Studie zu Liegestütz-Varianten reagierten Männer und Frauen gleich auf die verschiedenen Varianten. Bei weniger als 8 sauberen Liegestützen ist eine leichtere Variante der Ausgangspunkt.

Braucht man bei einer neuen Variante einen neuen Starttest?

Ja. Die Prozentwerte stimmen nur, wenn Test und Training dieselbe Variante verwenden. Beim Wechsel vom Knieliegestütz zum normalen Liegestütz oder vom normalen Liegestütz zum Decline-Liegestütz legt ein neuer Starttest das Maximum für diese Variante fest, und der Plan beginnt wieder bei Tag 2.

Quellen

  1. American College of Sports Medicine. American College of Sports Medicine position stand. Progression models in resistance training for healthy adults. Med Sci Sports Exerc. 2009;41(3):687-708.
  2. Ebben WP, Wurm B, VanderZanden TL, et al. Kinetic analysis of several variations of push-ups. J Strength Cond Res. 2011;25(10):2891-2894.
  3. Cogley RM, Archambault TA, Fibeger JF, et al. Comparison of muscle activation using various hand positions during the push-up exercise. J Strength Cond Res. 2005;19(3):628-633.
  4. Kotarsky CJ, Christensen BK, Miller JS, et al. Effect of Progressive Calisthenic Push-up Training on Muscle Strength and Thickness. J Strength Cond Res. 2018;32(3):651-659.
  5. Kikuchi N, Nakazato K. Low-load bench press and push-up induce similar muscle hypertrophy and strength gain. J Exerc Sci Fit. 2017;15(1):37-42.
  6. Calatayud J, Borreani S, Colado JC, et al. Bench press and push-up at comparable levels of muscle activity results in similar strength gains. J Strength Cond Res. 2015;29(1):246-253.
  7. Lasevicius T, Schoenfeld BJ, Silva-Batista C, et al. Muscle Failure Promotes Greater Muscle Hypertrophy in Low-Load but Not in High-Load Resistance Training. J Strength Cond Res. 2022;36(2):346-351.
  8. Yang J, Christophi CA, Farioli A, et al. Association Between Push-up Exercise Capacity and Future Cardiovascular Events Among Active Adult Men. JAMA Netw Open. 2019;2(2):e188341.
  9. Bull FC, Al-Ansari SS, Biddle S, et al. World Health Organization 2020 guidelines on physical activity and sedentary behaviour. Br J Sports Med. 2020;54(24):1451-1462.

Mehr erfahren